Sicherung fliegt raus in Göttingen – schnelle Fehlerdiagnose vom Elektrofachbetrieb
Wenn die Sicherung in Ihrer Göttinger Wohnung oder Ihrem Geschäft ständig auslöst, ist das nicht nur lästig – es kann auch ein Sicherheitsrisiko bedeuten. Unsere erfahrenen Elektro…
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Wissen zum Mitnehmen — Sicherung fliegt raus in Göttingen
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Sicherung-fliegt-raus-Ratgeber
Die 4 häufigsten Ursachen und wie Sie sie selbst eingrenzen können.
Die Sicherungsanlage in Ihrer Elektroinstallation schützt Sie vor Brand und Stromschlag. Wenn sie regelmäßig auslöst, ist das ein Zeichen, dass etwas nicht stimmt. In Göttingen und dem Landkreis versorgen wir Haushalte und Gewerbetreibende mit schneller, zuverlässiger Hilfe – von der Universitätsstadt bis in die Außenbezirke wie Grone, Geismar und Nikolausberg.
Das ständige Auslösen von Sicherungen hat immer einen Grund. Manche sind harmlos und schnell behoben, andere erfordern genaue Diagnostik und eine fachgerechte Reparatur. Unsere Elektrofachbetriebe kennen die typischen Muster und arbeiten systematisch: Wir überprüfen die Belastung der Stromkreise, testen Ihre Geräte und kontrollieren die Sicherheitseinrichtungen nach den geltenden Vorschriften (VDE 0100, DGUV V3).
Ob es sich um eine alte Anlage in einem der denkmalgeschützten Gründerzeitgebäude Göttingens oder eine moderne Installation handelt – wir finden die Lösung und stellen sicher, dass Ihre Elektroversorgung wieder stabil läuft.
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Die vier häufigsten Ursachen für auslösende Sicherungen
1. Stromkreis überlastet – zu viele Geräte gleichzeitig
Die häufigste Ursache ist eine Überbelastung des Stromkreises. Ein Standard-Stromkreis in deutschen Haushalten ist mit 16 Ampere (A) abgesichert – das entspricht einer maximalen Leistung von etwa 3680 Watt. Wenn Sie mehrere leistungsstarke Geräte gleichzeitig nutzen, kann dieser Wert schnell überschritten werden.
In Göttinger Altbauten mit älteren Elektroinstallationen sind die Stromkreise oft einfacher aufgeteilt als in modernen Häusern. Das führt dazu, dass Küche, Wohn- und Schlafzimmer manchmal auf einem einzigen 16A-Kreis liegen. Wenn Sie dann gleichzeitig den Wasserkocher, die Spülmaschine und einen Heizlüfter betreiben, fliegt die Sicherung raus.
2. Kurzschluss oder defektes Gerät
Ein Kurzschluss passiert, wenn ein Stromkreis unbeabsichtigt geschlossen wird – etwa durch beschädigte Isolierung an einem Kabel oder durch ein defektes Haushaltsgerät. Der Strom findet einen alternativen Weg, die Stromstärke schießt in die Höhe, und die Sicherung schlägt sofort an.
Ein defektes Gerät mit Feuchtigkeitsschaden (durchfeuerte Spülmaschine, nasse Kaffeemaschine) ist oft die Ursache. Auch beschädigte Stromkabel – etwa durch Möbel eingequetscht oder nagelbohrergetroffen – führen regelmäßig zu Auslösungen. Wir überprüfen systematisch, welches Gerät den Fehler verursacht, und separieren es vom Stromnetz.
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3. FI-Schalter hat einen Defekt
Der FI-Schalter (Fehlerstrom-Schutzschalter) ist eine zusätzliche Sicherheitsvorrichtung, die Stromschläge verhindern soll. Ein fehlerhafter FI kann auch ohne einen echten Fehler ständig auslösen. Das ist ein technisches Problem des FI selbst, nicht der angeschlossenen Geräte.
FI-Schalter haben eine begrenzte Lebensdauer und sollten regelmäßig überprüft werden (z.B. mit der Test-Taste, die monatlich betätigt werden kann). Wenn ein FI verdächtig oft auslöst, muss er unter Umständen ausgetauscht werden.
4. Feuchte und Feuchteschäden in der Anlage
In älteren Gebäuden – auch in Göttingen mit seinen historischen Häusern nicht selten – können Feuchtigkeitsschäden in der Elektroinstallation auftreten. Feuchte in den Stromleitungen oder an Steckdosen erhöht die Leitfähigkeit und kann zu unkontrollierten Ausgleichsströmen führen. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern auch ein Brandrisiko.
Schritt-für-Schritt: So diagnostizieren Sie den Fehler selbst
Bevor Sie uns anrufen, können Sie schon einige erste Checks durchführen:
- Sicherungskasten überprüfen – Ist der auslösende Schalter grau, rot oder blau markiert? FI-Schalter sind größer und haben eine Test-Taste; Leitungsschutzschalter (LS) sind kleiner und gehören zur Stromkreis-Absicherung.
- Zeit des Auslösens notieren – Passiert es immer bei bestimmten Geräten? Immer gleichzeitig? Das ist ein wichtiger Hinweis für unsere Diagnostik.
- Betroffene Geräte testen – Trennen Sie nacheinander verdächtige Geräte vom Stromnetz ab und probieren Sie es erneut. Wenn die Sicherung dann hält, haben Sie das Problem gefunden.
- Stromkreisbelastung prüfen – Schalten Sie weniger Geräte gleichzeitig ein. Wenn das Problem verschwindet, war es eine Überlastung.
- Kabel auf Beschädigungen prüfen – Schauen Sie nach Rissen, Verschmorungen oder eingequetschten Kabeln. Auch beschädigte Steckdosen können Schuld sein.
- FI-Test durchführen – Wenn es einen FI-Schalter gibt, drücken Sie die Test-Taste. Ein funktionierender FI schaltet sofort aus; ein defekter FI kann dies verweigern.
- Notieren Sie den genauen Stromkreis – An welcher Position sitzt der auslösende Schalter im Sicherungskasten? Das beschleunigt unsere Arbeit enorm.
Stromkreis-Belastung: Watt und Ampere richtig einordnen
Um zu verstehen, wann ein Stromkreis überlastet ist, hilft diese Tabelle typischer Geräte:
- Wasserkocher – 2000–3000 Watt (ein Gerät kann fast den ganzen 16A-Kreis ausschöpfen).
- Spülmaschine – 1500–2000 Watt (beim Heizen).
- Elektroherd / Backofen – 2000–3500 Watt (sollte auf eigenem 20A-Kreis laufen).
- Waschmaschine – 1500–2500 Watt (meist auf eigenem Kreis).
- Heizlüfter – 1500–2000 Watt (Spitzenreiter bei Überlastungen).
- Fernseher, Computer – 100–300 Watt (harmlos).
- LED-Lampen – 5–15 Watt pro Stück (unbedenklich).
Die Formel ist einfach: Watt ÷ 230 Volt = Ampere. Ein 16A-Schalter hält maximal 3680 Watt. Wer regelmäßig über dieser Grenze arbeitet, riskiert Sicherungsauslösungen – und auf lange Sicht Überhitzung der Leitungen.
Wenn Sie in Göttingen in einer älteren Mietwohnung leben und ständig Sicherungsausfälle haben, ist oft die Lösung nicht ein anderes Verhalten, sondern eine Erneuerung oder Aufteilung der Stromkreise. Das muss dann der Vermieter oder die Eigentümergemeinschaft beauftragen – aber unsere Elektrofachbetriebe können hier eine fundierte Empfehlung abgeben.
Häufige Fragen zu Sicherung fliegt raus in Göttingen
Wie viel kostet die Fehlerdiagnose bei einer auslösenden Sicherung?
Die Erstdiagnose ist Teil einer fairen, transparenten Anfahrts- und Diagnosepauschale. Diese wird im Vorfeld mit Ihnen abgesprochen. Wenn wir den Fehler finden und Sie das Reparaturangebot ablehnen, fallen nur diese Pauschale an – keine versteckten Kosten. Wenn Sie die Reparatur beauftragen, wird die Pauschale meist angerechnet.
Wie lange dauert es, bis ein Elektrofachbetrieb in Göttingen bei mir ist?
Bei Sicherungsausfällen fahren wir mit hoher Priorität. In aller Regel sind unsere Elektrofachbetriebe innerhalb von 120 Minuten bei Ihnen vor Ort – ob Sie in der Innenstadt, in Nikolausberg oder in einem der Außenbezirke des Landkreises Göttingen wohnen. Bei extremer Auslastung kann es länger dauern, aber wir geben Ihnen immer eine realistische Zeitangabe.
Ist ein ständig auslösender FI-Schalter gefährlich?
Ein FI-Schalter, der ständig auslöst, kann zwei Dinge bedeuten: Entweder gibt es einen echten Fehler im Stromnetz (ein defektes Gerät mit Isolationsfehler), oder der FI selbst ist fehlerhaft. In beiden Fällen ist Vorsicht geboten. Ein defekter oder überempfindlicher FI bietet keinen zuverlässigen Schutz mehr. Wir testen und reparieren ihn – oder tauschen ihn aus, wenn nötig.
Kann ich die Sicherung selbst mit einer höheren Ampere-Zahl ersetzen?
Das sollten Sie auf keinen Fall tun. Die Ampere-Zahl eines Sicherungsschalters ist exakt auf die Strombelastbarkeit der dahinter liegenden Leitungen abgestimmt. Wenn Sie eine 16A-Sicherung durch eine 20A-Sicherung ersetzen, riskieren Sie Überhitzung und Brände. Die Sicherung schützt die Installation – nicht umgekehrt. Nur ein Elektrofachbetrieb darf die Ampere-Zahl erhöhen, und nur wenn die Leitungen das hergeben.
Was kann ich sofort tun, wenn die Sicherung wieder rausfliegt?
Schalten Sie zuerst alle großen Verbraucher aus (Wasserkocher, Heizlüfter, Herd, Spülmaschine). Schalten Sie dann den Sicherungsschalter langsam wieder ein. Wenn die Sicherung erneut ausfällt, schreiben Sie auf, welche Geräte angeschlossen waren, und rufen Sie uns an. Das hilft uns bei der Diagnose. In Göttingen erreichen Sie uns rund um die Uhr unter 0151 611 342 71.
Wer bezahlt die Reparatur – Mieter oder Vermieter in Göttingen?
Das hängt von der Ursache ab. Ist es ein Defekt der Haupt-Elektroinstallation (Sicherungskasten, Leitungen, FI-Schalter), muss der Vermieter zahlen. Ist es ein defektes Haushaltsgerät oder eine Überlastung durch zu viele Geräte, trägt der Mieter die Kosten. Im Zweifelsfall ermittelt unser Elektrofachbetrieb die genaue Ursache – das schafft Klarheit für beide Seiten.
Ist eine regelmäßige Überprüfung der Elektroanlage in Göttingen Pflicht?
Ja. Eigenheime sollten alle 10 Jahre überprüft werden (nach VDE 0100). Mietwohnungen unterliegen der Obliegenheit des Vermieters, die Anlage instand zu halten – eine Überprüfung wird empfohlen. Gewerberäume in Göttingen müssen sogar alle 4 Jahre überprüft werden (DGUV V3). Eine regelmäßige Inspektion verhindert solche Probleme im Voraus.
Können alte Elektroinstallationen in Göttinger Altbauten erneuert werden?
Ja. Viele Göttinger Häuser aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert haben noch alte Elektroinstallationen mit beschränkter Strombelastung. Eine Teilrenovierung oder komplette Modernisierung ist möglich – auch ohne die historische Optik zu zerstören. Moderne Leitungen können oft in den bestehenden Schächten verlegt werden. Unsere Elektrofachbetriebe beraten Sie zur beste Lösung, die zu Ihrem Haus und Ihrem Budget passt.