Sicherung fliegt raus in Kempen – Ursachen erkennen und beheben
Eine Sicherung, die wiederholt auslöst, ist kein bloßes Ärgernis – sie ist ein Zeichen dafür, dass Ihr Stromnetz in Kempen überlastet ist oder ein Fehler vorliegt. Elektro Zorninge…
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Sicherung-fliegt-raus-Ratgeber
Die 4 häufigsten Ursachen und wie Sie sie selbst eingrenzen können.
In Kempen und dem Kreis Viersen sind viele Häuser noch mit älteren Elektroinstallationen ausgestattet. Das macht regelmäßig springende Sicherungen wahrscheinlicher – besonders wenn Sie moderne Geräte wie Induktionskochfelder, Wärmepumpen oder mehrere Verbraucher gleichzeitig nutzen. Ein einziger Kurzschluss oder eine Überlastung führt dazu, dass die Sicherung auslöst und den Stromkreis unterbricht.
Das Gute: Nicht jeder Auslöser bedeutet große Kosten. Oft ist es ein winziger Fehler, eine fehlerhafte Steckdose oder einfach eine Überbelastung. Unsere Fachbetriebe helfen Ihnen, den Grund zu finden – systematisch, transparent und schnell. Rufen Sie uns an: 0151 611 342 71 (24/7).
Im Folgenden erklären wir, warum Ihre Sicherung immer wieder herausfliegt, wie Sie selbst erste Checks durchführen und wann der Elektriker anrücken sollte.
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Die vier Ursachen für springende Sicherungen
1. Überlastung des Stromkreises
Der häufigste Fall: Ein einzelner Stromkreis ist überlastet. Im Wohnzimmer läuft die Heizung, in der Küche die Mikrowelle, gleichzeitig wird der Wasserkocher bedient – zusammen übersteigt der Stromverbrauch die zulässige Belastung des Sicherungsautomaten. In Kempen und Umgebung sind viele Altbauten mit nur einem 16-Ampere-Kreis pro Raum ausgestattet. Das reicht heute oft nicht aus.
Symptom: Die Sicherung springt genau dann heraus, wenn Sie mehrere große Geräte gleichzeitig nutzen.
2. Defektes Elektrogerät oder Stromleitung
Ein wasserbeschädigter Föhn, ein feuchter Staubsauger oder eine beschädigte Stromleitung können zum Kurzschluss oder zu Erdfehlern führen. Der FI-Schalter (Fehlerstrom-Schutzschalter) erkennt dies und unterbricht sofort. Das ist gut – es schützt Sie vor Stromschlag. Aber es zeigt auch, dass ein Gerät oder die Installation fehlerhaft ist.
Symptom: Die Sicherung oder der FI-Schalter springt immer bei einem bestimmten Gerät oder an einer bestimmten Steckdose.
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3. Fehler im FI-Schalter selbst
Der FI-Schalter ist eine Schutzvorrichtung, die nach DGUV V3 und VDE 0100 regelmäßig getestet werden sollte. Wenn er zu empfindlich geworden ist oder verschlissen, kann er false positive auslösen – auch wenn kein echtes Risiko besteht. Das ist selten, aber kommt vor.
Symptom: Der FI-Schalter springt ohne erkennbaren Grund heraus, die Sicherungsautomaten (LS-Automaten) dagegen nicht.
4. Echte Netzwerkfehler und Erdschlüsse
Feuchte Kellerräume in älteren Kempener Häusern, schadhafte Dämmung oder korrodierte Leitungen können Erdschlüsse verursachen. Der Fehlerstrom fließt nach außen statt durch die reguläre Schaltung – ein ernsthafter Fehler, der sofort professionell untersucht werden muss.
Symptom: Mehrfaches Auslösen im Abstand von Minuten, auch ohne Geräte zu benutzen; möglicherweise kribbeln einzelne Steckdosen oder es riecht nach Plastik/Brand.
Erste Selbst-Diagnose: Vier Schritte
Bevor Sie den Elektriker rufen, können Sie folgende Checks durchführen:
- Stromkreis identifizieren: Öffnen Sie den Sicherungskasten (meist im Flur, Keller oder der Garage). Welche Sicherung/welcher Schalter ist ausgelöst? Notieren Sie die Ampere-Zahl (16A, 20A, 25A).
- Sicherung wieder einschalten: Betätigen Sie den Schalter nach oben – bleibt er oben, war es ein einmaliges Ereignis. Springt er sofort wieder heraus, ist der Fehler akut vorhanden.
- Geräte trennen: Schalten Sie alle Geräte auf dem betroffenen Kreis aus (Licht, Heizung, Steckdosen). Dann die Sicherung wieder einschalten. Falls sie hält: Geräte einzeln wieder einschalten, um den Übeltäter zu finden.
- FI-Test machen: Viele Schalter haben einen Test-Button. Drücken Sie diesen – der Schalter sollte herauspringen. Wenn nicht, ist der FI möglicherweise fehlerhaft.
Stromkreis-Belastung verstehen: Watt und Ampere
Ein 16-Ampere-Schalter kann maximal 3.680 Watt (bei 230V) verarbeiten. Das klingt viel, ist aber schnell aufgebraucht, wenn mehrere Geräte laufen:
- Elektroherd: bis 7.500 Watt (benötigt eigenen Kreis!).
- Waschmaschine: 2.000–2.500 Watt.
- Geschirrspüler: 1.500–2.000 Watt.
- Mikrowelle: 1.000–1.200 Watt.
- Heizstrahler/Heizlüfter: 1.500–3.000 Watt.
- Durchlauferhitzer: 4.000–5.000 Watt (eigener Kreis notwendig).
- Zwei Deckenleuchten + vier Steckdosen: 500 Watt insgesamt.
Beispiel: Wenn Sie in Kempen im Bad den Durchlauferhitzer einschalten (4.000W) und parallel unten in der Küche die Mikrowelle läuft (1.200W), benötigen Sie über 5.000 Watt – das überfordert einen 16A-Kreis deutlich.
Lösung: Entweder Sie nutzen diese Geräte zeitversetzt, oder – besser – ein Elektriker installiert einen separaten, höher dimensionierten Stromkreis. In vielen Kempen-Haushalten ist das eine sinnvolle Investition, zumal bei Umbauten oder neuen Wärmepumpen.
Unser Netzwerk aus qualifizierten Elektro-Fachbetrieben vor Ort berät Sie gerne zu den Möglichkeiten. Rufen Sie uns an: 0151 611 342 71 oder schildern Sie das Problem – wir organisieren einen Betrieb aus dem Kreis Viersen, der in aller Regel in unter 120 Minuten bei Ihnen ist.
Häufige Fragen zu Sicherung fliegt raus in Kempen
Wie viel kostet es, wenn ich den Elektriker zur Diagnose rufe?
Anfahrt und Erst-Diagnose werden als faire, transparente Pauschale berechnet – in aller Regel zwischen 80 und 150 Euro, je nach Betrieb und Entfernung innerhalb von Kempen und dem Kreis Viersen. Wenn Sie das Reparatur-Angebot nach der Diagnose ablehnen, zahlen Sie außer dieser Pauschale keine weiteren Kosten.
Meine Sicherung fliegt in Kempen nachts permanent heraus – ist das gefährlich?
Ja, häufiges Auslösen nachts deutet auf einen Erdschluss oder einen Fehler hin, den Sie sofort untersuchen lassen sollten. Das ist nicht nur lästig, sondern auch ein Sicherheitsrisiko. Kontaktieren Sie sofort Elektro Zorninger: 0151 611 342 71. Unsere Partner bieten rund um die Uhr Notdienst an.
Kann ich die Sicherung einfach auf 25 Ampere erhöhen statt 16 Ampere?
Nein – das ist gefährlich und nicht erlaubt. Die Ampere-Zahl richtet sich nach der Querschnittsfläche der Stromleitungen. Wenn Sie einfach eine höherwertige Sicherung einsetzen, können die Leitungen überhitzen und in Brand geraten. Ein Elektriker muss die Installation prüfen und ggf. die Leitungen verstärken, bevor Sie mit höherer Last arbeiten können.
Wie oft sollte der FI-Schalter in meinem Kempen-Haus überprüft werden?
Nach VDE 0100 sollte der FI-Schalter mindestens alle 6 Monate mit der Test-Taste überprüft werden – das können Sie selbst machen. Eine professionelle Prüfung durch einen Elektriker nach DGUV V3 ist spätestens alle zwei Jahre fällig. Besonders wichtig: nach Unwettern, Feuchtigkeitsschäden oder längerer Abwesenheit.
Bin ich als Mieter in Kempen verpflichtet, meinen Vermieter zu informieren?
Ja – springende Sicherungen sind ein Mangel der Mietsache. Informieren Sie Ihren Vermieter schriftlich (E-Mail reicht). Der Vermieter muss dann einen Elektriker beauftragen. Sie dürfen nicht selbst einen Elektriker rufen und die Kosten abziehen – es sei denn, der Vermieter ignoriert Ihre Meldung. In Kempen helfen wir Ihnen gerne, den kostengünstigsten Betrieb zu finden.
Welche Versicherung zahlt bei Schäden durch springende Sicherungen?
Ihre Hausratversicherung zahlt, wenn Geräte durch den Stromausfall beschädigt werden. Wenn aber Ihre Elektroinstallation selbst defekt ist und das Feuer verursacht, prüft die Gebäudeversicherung. Im Schadensfall wird oft auch untersucht, ob die Elektroanlage regelmäßig geprüft wurde. Documenten Sie regelmäßige Überprüfungen von Elektrikern.
Kann eine Wärmepumpe in meinem Kempen-Haus zu springenden Sicherungen führen?
Ja – moderne Wärmepumpen benötigen einen eigenen, höher dimensionierten Stromkreis (oft 25–32 Ampere). Wenn die alte Elektroanlage nicht ausreichend verstärkt wurde, überfordert die Wärmepumpe bestehende Kreise. Das ist ein häufiges Problem in älteren Häusern des Kreis Viersen. Ein Elektriker kann hier optimal planen und nachrüsten.
Wie schnell kommt ein Elektriker zu mir nach Kempen?
In aller Regel in unter 120 Minuten – je nachdem, wo in Kempen und im Kreis Viersen Sie wohnen. Im Notfall koordinieren wir mit mehreren Betrieben. Bei lebensbedrohlichen Situationen (Feuer, Stromschlag, Rauchgeruch) rufen Sie bitte zunächst die Feuerwehr: 112.