Echte Ursachensuche
Wir setzen nicht nur die Sicherung zurück — wir finden den Grund, damit das Problem nicht wiederkommt.
Wenn die Sicherung immer wieder rausfliegt, ist das selten Zufall. Meistens steckt eine Überlast, ein defektes Gerät, ein FI-Problem oder ein Kurzschluss in der festen Installation dahinter. Wir kommen, finden die Ursache und sorgen für stabile Verhältnisse — bundesweit, mit Festpreis nach Diagnose.
Wählen Sie Ihr Anliegen, geben Sie Ihre Postleitzahl ein — wir zeigen Ihnen sofort, ob und wann ein Elektriker in Ihrer Region verfügbar ist.
Ein Mensch geht ans Telefon — kein Anrufbeantworter, keine Warteschleife. Auch sonntags, nachts und an Feiertagen.
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Die 4 häufigsten Ursachen und wie Sie sie selbst eingrenzen können.
Wenn Sie eine dieser Situationen kennen, hilft Ihnen das schon mal weiter. Im Zweifel: rufen Sie an, wir klären am Telefon, ob ein Einsatz nötig ist.
Klassischer Überlast-Fall, oft in Kombination mit anderen Großverbrauchern.
Föhn allein zieht 1,5–2 kW — gemeinsam mit Heizlüfter oder Glätteisen schnell überlastet.
Eine durchgebrannte Lampe oder ein Kurzschluss an der Fassung kann den Stromkreis abschießen.
Klassiker beim Frühstück: Toaster, Kaffeemaschine und Wasserkocher zusammen — Überlast.
Außensteckdose oder Gartenbeleuchtung undicht — der FI löst durch Feuchtigkeit aus.
Wenn auch nach Abklemmen aller Verbraucher die Sicherung nicht hält: Fehler in der festen Installation.
Defektes Gerät, durchgescheuertes Kabel oder Wassereintritt im Gehäuse — sofort wieder rausziehen.
Schleichende Defekte oder Kriechströme in der Installation — der FI macht seinen Job.
Sie rufen unter 0151 611 342 71 an. Wir klären am Telefon: Ist es Überlast oder ein echter Defekt? In vielen Fällen geben wir Ihnen schon am Telefon Hinweise zur Selbst-Diagnose.
Vor Ort prüfen wir messtechnisch — welcher Stromkreis, welche Phase, welcher Verbraucher. Bei Bedarf testen wir mit Lastmessung, ob die Sicherung schwächelt oder ob es einen echten Fehler gibt.
Je nach Befund: defektes Gerät oder Steckdose tauschen, FI prüfen, oder Stromkreise neu aufteilen. Sie bekommen den Festpreis vor Beginn genannt.
Nach der Reparatur testen wir mit Volllast und messen, dass die Sicherung sauber hält. Auf Wunsch geben wir Ihnen Empfehlungen für die langfristige Nutzung.
Eine wiederholt auslösende Sicherung verdient mehr als ein schnelles Zurücksetzen — diese Punkte sind bei jedem Einsatz selbstverständlich.
Wir setzen nicht nur die Sicherung zurück — wir finden den Grund, damit das Problem nicht wiederkommt.
Oft können wir am Telefon schon eingrenzen, ob es Überlast, ein Gerätedefekt oder ein echter Fehler ist.
Mit Zangenamperemeter messen wir, wie stark Ihre Stromkreise belastet sind und wo Reserve fehlt.
Wenn nötig schlagen wir eine bessere Stromkreis-Aufteilung vor — statt monatlich das gleiche Problem zu haben.
Sie verstehen, was passiert ist und wie Sie zukünftig die Wahrscheinlichkeit verringern können.
Drei Versprechen, an die wir uns bei jedem Notruf halten — Tag und Nacht, deutschlandweit.
Über 2.000 Städte in allen 16 Bundesländern. Wählen Sie Ihre Region, um den passenden Elektriker zu finden.
Eine ausgelöste Sicherung ist Ihre Elektroanlage in Schutzfunktion — sie macht genau das, was sie soll, wenn etwas nicht stimmt. Spannend wird es bei der Frage warum. In der Praxis sehen wir vier Hauptursachen, die wir der Reihe nach prüfen, sobald wir bei Ihnen vor Ort sind.
Schon am Telefon können wir oft eingrenzen, was passiert. Hier die typischen Muster:
Die ersten beiden Ursachen können Sie häufig selbst eingrenzen. Bei den letzten beiden ist der Profi sinnvoll — sowohl wegen der Sicherheit als auch, weil die richtige Diagnose Mess-Equipment braucht.
Diese kleine Checkliste hilft Ihnen, schnell zu entscheiden, ob Sie selbst weiterkommen oder besser anrufen sollten:
Im Zweifel: rufen Sie an. Zwei Minuten am Telefon kosten nichts — und ersparen Ihnen oft die unnötige Sorge oder umgekehrt den Fehler, ein Problem zu lange selbst zu probieren.
Beide schützen — aber unterschiedlich. Der LS-Schalter (Leitungsschutzschalter) trennt den Stromkreis, wenn zu viel Strom fließt — etwa bei Überlast oder Kurzschluss. Der FI-Schalter (RCD, Fehlerstromschutzschalter) misst, ob Strom „verschwindet" — also über den Körper eines Menschen oder einen Defekt zur Erde abfließt. Beides ist wichtig: LS schützt die Leitung, FI schützt den Menschen.
Bei modernen LS-Schaltern mit Kipphebel: nein, die werden nicht getauscht, sondern einfach wieder eingeschaltet. Bei alten Schraub-Schmelzsicherungen dürfen Sie die Schmelzeinsätze selbst wechseln — gleiche Bauform, gleiche Stromstärke, niemals stärker absichern als die ursprüngliche Sicherung. Eingriffe im Sicherungskasten selbst (Klemmen, Verdrahtung) sind aber immer Sache des Elektrikers.
Solange die Sicherung sich nach Ausstecken aller Geräte wieder einlegen lässt und stabil hält, war meistens ein einzelnes Gerät der Verursacher — testen Sie einzeln, finden Sie den Schuldigen. Wenn die Sicherung gar nicht mehr hält, mehrfach hintereinander rausspringt oder Sie verbrannten Geruch wahrnehmen, ist ein Profi-Einsatz nötig — eigene Eingriffe können gefährlich werden.
In Deutschland sind die meisten Steckdosen-Stromkreise mit 16 Ampere abgesichert — das entspricht etwa 3.680 Watt bei 230 V. Allerdings sollte ein Stromkreis dauerhaft nicht mit mehr als 80 % belastet werden, also rund 2.900 Watt. Wasserkocher (2 kW), Föhn (1,8 kW), Mikrowelle (1,5 kW) — wenn zwei davon zusammen am gleichen Stromkreis laufen, kommen Sie schnell ans Limit.
Nicht zwingend — aber häufig ist es sinnvoll. Wenn Sicherungen auf einer bestimmten Phase regelmäßig rausspringen und Sie viele Geräte gleichzeitig nutzen, ist eine Neuaufteilung der Stromkreise die nachhaltigste Lösung. Häufig kann man dazu den bestehenden Verteiler erweitern, manchmal lohnt die komplette Modernisierung — wir machen ein Aufmaß und sagen Ihnen ehrlich, was sinnvoll ist.
Für Anfahrt und Erst-Diagnose berechnen wir eine transparente Pauschale, die wir Ihnen vorab am Telefon nennen — damit Sie wissen, womit Sie rechnen können. Den Preis für die eigentliche Reparatur sagen wir Ihnen erst nach der Diagnose, verbindlich. Sie entscheiden, ob das passt — lehnen Sie ab, kommen außer der Pauschale keine weiteren Kosten dazu. Das ist unser Standard, und wir halten uns daran.
Das ist ein klassisches Zeichen für eine defekte oder beschädigte Außeninstallation — Gartensteckdose, Außenleuchte oder Steckdose im Carport. Wenn Feuchtigkeit eindringt, fließt ein kleiner Strom über das Wasser zur Erde — und der FI-Schalter merkt das und löst aus. Die Außeninstallation muss in diesem Fall geprüft und in der Regel erneuert oder besser abgedichtet werden.
Theoretisch ja — vor allem empfindliche Elektronik (PCs, Aquarienpumpen, Heizungssteuerungen) kann nach einer plötzlichen Trennung Probleme bekommen. Bei Notdienst-Situationen lassen sich solche Schäden meistens vermeiden, indem Sie vor dem manuellen Reset die kritischen Geräte ausstecken und ordentlich herunterfahren. Bei wiederholten Auslösungen ist die Investition in eine bessere Stromkreis-Aufteilung gut angelegt.